14. April 2014

13.04.2014 Würzburger Residenzlauf

Nach fast genau einem halben Jahr hatte ich letzte Woche meine ersten beiden Trainingseinheiten auf Inlineskates. Es hat sich zuerst relativ bescheiden angefühlt, da mein Schuh zu klein ist, aber auch die Schiene mittlerweile zu kurz war und auch meine Rollen zu klein sind. Mein neuer Schuh war bereits bestellt, Schiene und Rollen habe ich dann noch schnell umdisponiert und mein Teamkollege Christian hat mir solange seine Schiene ausgeliehen (DANKE !!!), so dass einem ersten Testwettkampf nichts mehr im Weg stand.

Auch in dieser Saison werde ich für das CadoMotus Team mein smile an den Start gehen und freue mich auf alle Rennen mit den Jungs !!!

Wir sind gestern morgen dann mit dem Zug nach Würzburg zum "26. Würzburger Residenzlauf" gefahren, haben schnell nachgemeldet und ein bisschen bei den Läufen zugeschaut.


Bei bestem Wetter starteten wir dann um 15:30 Uhr auf unsere 10-Kilometer-Strecke, die in vier Runden zu je 2,5 Kilometer zu laufen war. Wir liefen entgegengesetzt der Läufer, da die Strecke -wieder Erwarten- doch ganz schön selektiv war. Gleich am Start hatten wir eine lange Gerade, die es bergauf ging (was aber umgekehrt abwärts ganz schön heftig geworden wäre...).



Am Start waren wir schnell eine Sechsergruppe, die die erste Runde zusammenlief. Darin steckte der Vorjahressieger Christian Kraus aus Regensburg, Felix Rehse (auch schon Sieger dieser Strecke), Marcel Eschbach, Mathias Schill, Tim Waldherr und ich.



Christian Kraus versuchte zu Beginn der zweiten Runde bereits am langen Anstieg einen Ausreissversuch und wir verpennten diese Attacke, so dass er weglaufen konnte. Dennoch reichte diese Tempoverschärfung aus, dass das Feld noch weiter auseinandergezogen wurde und Marcel, Mathias und ich die letzten drei Runden zusammem liefen, da sonst keiner mehr mitkam.


Das Tempo war zwar zügig, aber dennoch nicht mehr allzu hoch, denn besonders in der letzten Runde wollte keiner mehr so recht die Initiative ergreifen ;-)
So lief alles auf einen Zielsprint hin, den Marcel knapp für sich entscheiden konnte, danach folgten Mathias und ich zeitgleich in 18:33 Minuten.

Bei der Siegerehrung gabe es dann auch eine Flasche Sekt ;-) Echt cool!
Beim Stuttgart-Lauf habe ich im Ziel ja nicht mal ein alkoholfreies Hefeweizen bekommen ...



Mit im Feld steckte auch Enni, die ebenfalls erst zwei Trainingseinheiten geskatet war. Sie machte das aber wirklich klasse, konnte im Damenfeld auf Platz 8 einlaufen und mit einer Zeit von 25:15 Minuten die Schülerwertung locker gewinnen.




























Nach den Siegerehrungen schauten wir noch beim Lauf der Asse zu, einem 10km-Rennen, das nur für Läufer mit einer Bestzeit unter 34 Minuten geöffnet war. Hier lief der Sieger dann 28:18 Minuten!
Bei den Damen siegte Margaret Wangari aus Kenia sogar in neuer Weltjahresbestleitung mit 31:14 Minuten!


























Die Deutsche Bahn brachte uns an diesem Tag pünktlich hin und zurück und es war ein überaus entspannter Tag  ;-)

4. April 2014

Blogsale

Heute habe ich meinen Sportschrank von Winter auf Sommer umgerüstet.
Da ich über den Winter etwas gewachsen bin, habe ich auch einiges aussortiert und biete hier 10 Inline-Rennanzüge zum Verkauf an:



Alle Anzüge wurden getragen, sind aber noch in gutem Zustand, ohne Flecken oder größere Sturzverletzungen.

Manche sind ganz selten oder mit Autogrammen versehen, hier eine genauere Beschreibung:

1
Bont "Fake"-Anzug, ganz tolles festes Material, stammt aus Kolumbien und den gibt es hier gar nicht, denn er hat einen Arena Geisingen Werbeaufdruck. Ist der kleinste der Sammlung und wurde von meiner Schwester getragen, passt ca. ab 5 Jahren bis etwas Größe 140 (ausgezeichnet mit Größe 10)

2
Belgischer Anzug, mit Autogramm von Andrez Munoz (meint meine Schwester, ist auch schon etwas ausgeblichen)

3
Columbianischer Langarmanzug, auch ganz tolles festes Material, trug auch meine Schwester bis vor kurzem, ich hatte ihn ein Mal an, ausgezeichnet ebenfalls mit Größe 10

4
Powerslide Anzug, allerdings auch aus Columbien und hier nicht so erhältlich ;-) festes Material
ausgezeichnet mit Größe 14, fällt aber auch kleiner aus !!!

5
Lazer-Anzug von Dimi, ebenfalls festes Material, ganz selten getragen
Größe XS

6
Powerslide Anzug, der Klassiker in Größe S (den habe ich 2x abzugeben)

7
Kemel Anzug, mein erster Heilbronner Anzug,


8
Maisch Anzug, der zweite Heilbronner Anzug, etwas dünneres Material, kleines Loch an der Hüfte
ausgezeichnet mit Größe 12/152,

9
und noch ein italienischer Anzug, leichtes Material, aber sitzt sehr gut
Größe XS

Wenn jemand Interesse hat, schreibt mir eine Mail an mika@wielsch-dental.de und gebt mir die Nummer durch und euer Preisangebot. Wenn ihr Maße benötigt, könnt ihr mir auch gerne mailen.

28. März 2014

Pressebericht: Aus dem Mannheimer Morgen vom 28.03.2014

Wielsch fährt aufs Podest


Oberstdorf. Mit einer Bronzemedaille, einem vierten Rang, einigen weiteren Top-Ten-Platzierungen sowie drei Bundeskader-Berufungen endeten für die Short-Track-Asse des Mannheimer ERC die Deutschen Juniorenmeisterschaften in Oberstdorf.
Mika Wielsch (Bild --> Anmerkung von mir: Das ist LUCA ;-)))), der bei den C-Junioren den Mehrkampf auf Podestplatz drei abschloss, ragte dabei heraus. Der 15-Jährige wurde auf den 500 und 1000 Metern Dritter, auf den 777 Metern in neuer Bestzeit sogar Zweiter (1:18,04 min.) und hatte sich damit ganz klar für das Superfinale der besten Sechs (1500 m) qualifiziert. Dort sicherte er dann seine Bronzemedaille mit wiederum Rang drei ab. Auch sein Alterskollege Raphael Friederich durfte jubeln, denn nach den Plätzen fünf (1000 m), vier (500 m) und drei (777 m) hatte auch er sich das Superfinale erkämpft (4.) und verpasste als Vierter der Gesamtabrechnung Edelmetall nur knapp.

Pawasserat wagt zu viel

Bei den B-Junioren freute sich Ivan Radevic am Ende über Rang sechs. Zuvor hatte er nach den Teilstrecken 1000 m (5.), 1500 m (4./PB 2:35,27 min) und 500 m (6.) das Superfinale erreicht, wo er als Fünfter ins Ziel kam. Ein Opfer seiner "Alles oder Nichts"-Strategie wurde einmal mehr A-Junior Patrick Pawasserat. Auf seiner Paradedisziplin 500 m setzte er schon im ersten Durchgang gegen den Juniorenweltmeister Joel Dufter (Inzell) und den Weltcup-Starter Christoph Schubert (Dresden) alles auf ein Karte, eroberte nach einem Explosionsstart auch Platz zwei, wurde dann aber in der dritten Runde ein Opfer der Fliehkräfte und flog aus der Kurve.
Insgesamt wurde er Neunter im Mehrkampf, hatte sein bestes Ergebnis auf den 1000 Metern (6.). Doch sein Einsatz wurde honoriert, denn ebenso wie der aus Heilbronn stammende Mika Wielsch und Raphael Friederich gehört er auch in der kommenden Saison wieder dem Bundeskader an. sd
© Mannheimer Morgen, Freitag, 28.03.2014

17. März 2014

15.-16.03.2014 Deutsche Meisterschaften Shorttrack in Oberstdorf

Nachdem es hier lange nichts Neues gab schließe ich mit dem heutigen langen Post jetzt den offiziellen Teil der diesjährigen Eis-Saison mit dem Bericht zur DEUTSCHEN MEISTERSCHAFT ab.




Vorletzte Woche war ich in Oberstdorf zum Snowboarden und abends konnte ich beim ECO mittrainieren, wo zeitgleich die Belgische Juniorennationalmannschaft zu Gast war. Pieter Gysel machte ein gutes Training mit uns und ich konnte mich schon mal wieder ans Oberstdorfer Eis akklimatisieren.

Wir fuhren dann nach Hause, um nach leichten Trainingseinheiten von Montag bis Mittwoch bereits am Donnerstag abend wieder Richtung Allgäu zu fahren.


Am Freitag stand dort nochmals Training bzw. Eisgewöhnung auf dem Programm und am Samstag startete die Deutsche Meisterschaft für uns fünf Mannheimer mit den Langstrecken, was bei den C-Junioren die 1.000 Meter waren.

Aufgrund meiner Qualizeiten hatte ich immer machbare Vorläufe, konnte die 1.000 Meter relativ locker von vorne laufen und gewann dennoch sicher. Im Halbfinale reichte mir Platz 2 und so erreichte ich mein erstes A-Finale an diesem Wochenende.
Das Rennen begann mit mittlerem Tempo und nur wenig Taktiererei, doch schon bald stürzte Marek Ziller direkt vor mir und ich musste ausweichen, so dass ich die Lücke nach vorne nicht mehr zulaufen konnte und als Dritter hinter Moritz Kreuseler und Luca Löffler ins Ziel kam, womit ich dann eigentlich sehr zufrieden war.

Ich merkte, dass ich auf den Punkt fit war und meine Leistungen gut abrufen konnte. Dennoch hatte ich zunächst doch noch etwas Schiss vor den folgenden 500 Metern, weil ich mir nicht sicher war, ob ich auch im Sprint so stark bin.
Nach einem souveränen Vorlaufsieg merkte ich jedoch, dass es auch hier passt und sicherte mir über das Halbfinale den erneuten Einzug ins A-Finale. Hier traf ich wieder auf Moritz und Luca, sowie Raphael Friederich, meinen Teamkollegen. Ich hatte von außen einen super Start und lief an Position 3 hinter Moritz und Luca, die dann auch in dieser Reihenfolge Rang 1 und 2 belegten. Meine Zeit von 47,0 -im Prinzip alleine gelaufen- war dann auch nochmal in Ordnung und ich war ziemlich zufrieden mit mir.

Abends gingen wir mit der Mannschaft essen und ich schlief dann auch ganz gut. Zwar mussten wir schon kurz vor 6 Uhr wieder aufstehen, aber erst am Morgen registrierte ich so richtig, dass die Bronzemedaille für mich in greifbarer Nähe war und wollte diesen 3. Platz in der Gesamtwertung jetzt auch unbedingt bis zum Schluss behalten.  Platz 1 und 2 waren zu diesem Zeitpunkt schon beinahe für Luca oder Moritz "reserviert", aber dahinter folgten nach mir noch mein Teamkollege Raphael Friederich, Adrian Lüdtke aus Rostock und Marek Ziller aus Dresden, die ich im Kampf ums Podium alle noch auf der Rechnung hatte.

Über 777 Meter hatte ich mit Adrian dann auch einen starken Vorlaufgegner, wollte aber unbedingt gewinnen, um mir das bessere Halbfinale zu sichern. Ich rannte also gleich los und lief das Rennen von der Spitze weg - zum Glück ging die Taktik auch auf und ich siegte knapp. Das Halbfinale war auch ok und so stand ich das dritte Mal an diesem Wochenende im A-Finale, wo ich Platz 2 hinter Luca holte, nachdem sie beiden Rostocker gestürzt waren und ich ohne Probleme durch kam. Übrigens war ich der einzige aus den TOP6, der an diesem Wochenende sturzfrei blieb ;-)

So, nun stand am Sonntag Mittag nur noch das abschließende Superfinale auf dem Programm. Dieses erreichen immer alle Sportler, die zuvor in einem A-Finale standen, also in unserem Fall Moritz, Luca und ich sowie Raphael, Marek und Adrian.
Meine Taktik war eigentlich klar, Rang 3 konnte mir nur noch flöten gehen, wenn ich einen Penalty bekommen würde und Raphael gewinnen würde, die anderen konnten mich nicht mehr einholen und für Platz 2 nach vorne war es ähnlich. Also hielt ich mich zunächst zurück, da ich wusste, dass es bei Luca und Moritz noch um alles ging, da die beiden tatsächlich vor dem Lauf punktgleich waren. Ich wollte dann antreten, wenn Luca zum Zwischensprint ansetzt, doch dieser stürzte dann tatsächlich bei einer Attacke ebenso, wie kurz darauf Marek, so dass sich das Feld relativ weit auseinanderzog und ich erneut auf Platz 3 -hinter Moritz, der sich damit den Deutschen Meistertitel vor Luca sicherte und Adrian, der hier Rang 2 belegte- ins Ziel lief.

Somit ergab sich folgender Endstand der TOP 6

RankNr
Name
FPCDR

100050077715SF

1.43
Moritz KREUSELER  ETR1107

1141

2.24
Luca LÖFFLER  ECO8110

2215

3.84
Mika WIELSCH  MERC6011

3323

4.85
Raphael FRIEDERICH  MERC2916

5434

5.44
Adrian LÜDTKE  ETR2620

8552

6.78
Marec ZILLER  EVD1128

4996



Die Oberstdorfer hatten die DM wie schon den Starclass Wettkampf im November super organisiert, alle Rahmenbedingungen passten und es waren an beiden Tagen total viele Zuschauer in der Halle, die sich für unseren Sport interessierten und für Stimmung sorgten.

Ich bin super glücklich mit dem Verlauf meiner ersten kompletten Shorttrack-Saison, nachdem die letzten Wochen und Monate echt hart waren.
Ich bin bis zu 5x pro Woche nach Mannheim zum Eistraining gefahren und habe mein langweiliges Training auf der Rolle zu Hause durchgezogen. Manchmal hat es mir gestunken nach 10 Stunden Schule noch 80km ins Training zu fahren und erst spät in der Nacht wieder nach Hause zu kommen oder meine Rollenkilometer alleine runterzuspulen, aber meistens hat es mir doch viel Spaß gemacht und ich habe mich immer gefreut auf dem Eis zu stehen.
Dadurch, dass ich letztes Jahr eine nahezu komplette Inline-Saison gelaufen bin und davor und danach Eis kamen, war die Saison für mich aber auch unglaublich lang und ich bin jetzt wirklich froh, eine kleine Pause machen zu können. Diese Woche mache ich mein Bogy-Praktikum und schreibe Graecum, ab nächster Woche muss ich wieder was für die Schule tun. Anschließend werde ich wieder Rollen montieren und dann sehen wir weiter ;-)

Mit meinen Ergebnissen habe ich mich für den Bundeskader qualifiziert und ich hoffe jetzt sehr, dass wir in der Vorbereitung auf die kommende Saison wieder zu so tollen Lehrgängen zusammen kommen wie im vergangenen Jahr in München und Dresden, was mir sehr viel gebracht hat und wo wir auch immer eine tolle Gruppe waren!!!


Zum Ende der Saison muss ich jetzt aber auch mal Danke sagen!
  • Als erstes meinen Eltern für die vielen Fahrten nach Mannheim und zu den Wettkämpfe und 
  • meinem Vater zusätzlich fürs Planen und Auswerten meiner Radeinheiten ;-)
  • Der Deutschen Bahn würde ich auch gerne danken, aber die Verbindung HN-MA ist einfach nicht optimal und konnte daher leider nicht häufiger benutzt werden...
  • Dann meinen Trainern Gundi und Jenny Pawasserat, sowie Christian Arlt, die uns optimal vorbereitet haben
  • Außerdem auch meinem Schulleiter Herrn Beck vom Theodor-Heruss-Gymnasium Heilbronn,
    der mir immer problemlos frei gegeben hat, wenn ein Wettkampf oder ein Lehrgang war.
  • Dann noch Danke an die Oberstdorfer, bei denen ich an Fasching trainieren konnte und hier noch besonders an 
  • Stefan Tenzer, der meine Hüfte behandelt hat, als ich im Vorfeld der DM ein bisschen angeschlagen war.
  • Außerdem noch Dankeschön an alle, die mich ausrüstungstechnisch versorgt haben, insbesondere in diesem Jahr Maik Trinkner
  • und Danke noch an alle, die sich -auch bedingt durch Olympia- für unsere coole Sportart interessiert haben und die an diesem Wochenende die Oberstdorfer Eishalle gefüllt haben -
    Dass unsere Nachbarn da waren hat mich auch super motiviert und gefreut ;-)

Danke einfach an alle, die an mich geglaubt und mir die Daumen gedrückt haben! 

Mika

Bilder von der Deutschen Meisterschaft im Shorttrack gibt es sicher bald auf den anderen Seiten, zu denen ich noch Links einstellen werde, hier schon mal eine kleine Auswahl von uns:

1000 Meter Finale

Start A-Finale 1000 Meter


Vorlauf 500 Meter

Siegerehrung Mehrkampf C-Junioren
Luca Löffler - Moritz Kreuseler - Mika Wielsch
Team MERC:
Patrick Pawasserat, Gundi Pawasserat, Mika Wielsch, Ivan Radevic, Raphael Friederich, Arthur Isaev und Jenny Pawasserat (v.l.n.r.)

10. Februar 2014

SWR3-Reporter testen Olympia-Sportarten * Kristof Kien zu Gast beim MERC-Training

Olympia in Sotschi. Im Fernsehen sieht das ja immer so einfach und unkompliziert aus – zum Beispiel Short-Track: Das ist die spektakuläre Variante des Eisschnell-Laufs. SWR3-Reporter Kristof Kien hat es getestet. Hier sein Bericht:






































Film:


http://www.swr3.de/info/Kristof-Kien-versucht-sich-im-Short-Track/-/id=47318/did=2594254/13n7jx7/index.html#utm_medium=email&utm_campaign=SWR3de+like
 

Die Bahn ist viel kürzer und es treten bis zu acht Sportler in einem Rennen gegeneinander an. Besonders spektakulär sind die engen Kurven – da liegen die Läufer fast waagrecht in der Luft und stützen sich manchmal mit einer Hand ab. SWR3-Reporter Kristof Kien kennt Short Track auch nur aus dem TV und hat das Ganze mal in Mannheim probiert.

„Bremsen verboten!“

„Wir bremsen eigentlich nie! Am besten du bremst auch nicht und lässt einfach durchlaufen“, meint Short-Track-Trainerin Gundi. Aber sie hat leicht reden. Sie war ja früher auch in der Nationalmannschaft. Bei mir ist das mit dem Laufen lassen so eine Sache. Die Kufen unter meinen Schuhen sind nämlich fast 40 Zentimeter lang – ein Drittel länger als bei normalen Eislaufschuhen. Ich wackele und zittere mich so übers Eis und versuche, mich mit den langen Kufen nicht im Eis zu verhaken.

Ziel: Das Ziel erreichen!

„TIEFER in die Position. Mit langen Beinen kannst du nicht laufen…da fehlt die Spannung“, ruft Gundi. Puh – das mit dem Short-Track ist schwieriger, als ich gedacht habe. Aber: Ich bin ein Wettkamfptyp und will sofort ein Rennen. Eine Runde auf der 111 Meter langen Bahn. Meine Gegner: Der Short-Track-Nachwuchs des Mannheimer ERC. Manche von den „Kleinen“ sind sogar in der Jugendnationalmannschaft. Beim Short-Track kommt es übrigens nicht nur auf den Speed, sondern auch auf die Taktik an! Meine Taktik ist klar: Heile ins Ziel kommen!

Düsenjäger gegen Fahrrad

Beim Start war es etwa so wie wenn ein Düsenjäger gegen ein Fahrrad antritt – wobei ich das Fahrrad bin. Unfassbar wie die Jungs antreten und sich dann in die Kurve legen – nach weniger als einer halben Runde haben sie mich schon überrundet. Naja, ich bin immerhin nicht gestürzt und noch am Leben. Short-Track-Trainerin Gundi klingt allerdings alles andere als zufrieden: „Bisschen Schlabbrig. Die Größe passt aber.

APP TIPP *SOCHI-NEWS*

Wer die Spiele immer verfolgen will, obwohl er gerade mal nicht auf der Couch chillen kann, weil er öfter mal unterwegs ist, kann dies trotzdem super machen... Einfach die App "Sochi-News" downloaden, auf eine Sportart gehen und sofort Ergebnisse, Termine und vieles andere sehen.
Es gibt eine freie und eine kostenpflichtige Version, die aber beide helfen, die fernseherfreie Zeit zu überbrücken und euch auf dm laufenden zu halten. Einfach mal ausprobieren!






























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Presse: Olympia 2014 * Shorttrack - Jetzt geht's los !!!

Heute beginnen in Sotchi dann auch endlich die Entscheidungen im SHORTTRACK und wir haben alles aufgenommen, damit ich die Rennen in Ruhe nochmal "analysieren" kann.
Vergangene Woche hatte die Heilbronner Stimme bei mir angerufen und mich nach "meinem" Olympia befragt. Ich hatte als Favorit auch noch Victor An genannt und bin mal gespannt wie alles laufen wird...

Robert Seifert und Anna Seidel drücke ich natürlich auch die Daumen, wenn es auch unglaublich schwer für die beiden werden wird... !!!

7. Februar 2014

01.-02.02.2014 3. Deutschland-Cup in Inzell

Das vergangene Wochenende verbrachten wir beim dritten und damit letzten Deutschland-Cup der Saison in Inzell.
Bereits in Dresden und Rostock waren wir relativ viele Junioren der Klassen C2 bis A2 und daher immer in eine A-Gruppe und eine B-Gruppe aufgeteilt. Wir jüngeren waren dabei meist in der B-Gruppe zu finden, was dieses Mal aber anders war, denn es "erwischte" aufgrund der bisherigen Bestleistungen vier von uns Jüngeren für einen Start in der JWM-Trials-Gruppe..
Somit ging es also an diesem Wochenende für uns nicht um den Sieg, sondern darum, mit den Großen mitzulaufen und persönliche Bestzeiten zu erzielen.
Dies gelang mir dann bereits am Samstag im Heat über 1.500 Meter mit 2:34,669 Minuten. Im Finale stürzte ich nach einem bis dahin guten Rennen leider und konnte mich nicht weiter verbessern.
Am Sonntag standen dann die 500 Meter auf dem Programm und in einem reinen Youngsters-Lauf erzielte ich mit 46,955 Sekunden ebenfalls eine neue persönliche Bestzeit. Auch die 1000 Meter waren ok und ich konnte mit meinem Wochenende zufrieden sein.
In allen drei Vorläufen war ich mit Leon Kaufmann-Ludwig drin, der den Deutschland-Cup gewann und der Deutschland zusammen mit Felix Spiegl, Tom Rietzke und Christoph Schubert bei der Junioren-Weltmeisterschaft in der Türkei vertreten wird .



Finale 500 m Junioren C2A2 Trials


Race 65, Gruppe D     (1 of 1)
Finish
Nr.Name
AffilTime

1.


21


Luca LÖFFLER

 ECO

46.875



2.


37


Mika WIELSCH

 MERC

46.955



3.


24


Adrian LÜDTKE

 ETR

47.572



4.


32


Marec ZILLER

 EVD

48.778





Nun ist in den nächsten Wochen Vorbereitung auf die Deutschen Meisterschaften angesagt, die Mitte März in Oberstdorf stattfinden werden. Im Anschluss daran werde ich die Saison nun doch noch verlängern und solange wie es geht auf dem Eis bleiben, bevor ich die Kufen gegen Rollen tausche ;-)

Enni war am Wochenende beim Spekulaas-Cup in Hasselt/Belgien und konnte dort in einem starken Feld über alle drei Strecken Bestleistung laufen. Sie gewann das Superfinale der Junioren F in neuer PB mit 1:05,629 Minuten  und steht damit nach wie vor auf Platz 1 der aktuellen deutschen Rangliste.

30. Januar 2014

24.-26.01.2014 Star Class Bormio

Zum Finale der diesjährigen Star Class-Serie fuhren wir am vergangenen Wochenende nach Bormio in Italien. Nach einer abenteuerlichen Anreise durch Eis und Schnee bezogen wir Donnerstag Nachts eine nette Wohnung und konnten den Freitag zunächst ruhig angehen lassen mit leichtem Joggen und gutem Frühstück.

Am Nachmittag startete dann der Wettkampf der C-Junioren und wir liefen Freitags die 1500 Meter und die 500Meter Prelininaries. Samstags dann alle weiteren 500 Meter Läufe und die 1000 Heats, so dass Sonntags nur noch 2x die 1000 Meter zu laufen waren.

Vom Ergebnis her kann ich mit dem Wochenende sicherlich nicht zufrieden sein, aber alles in allem war es eigentlich nicht soooo schlecht und ich habe wieder eine Menge dazu gelernt...

Meine erste StarClass Serie beendetet ich nach den Werttkämpfen in Dordrecht, Oberstdorf und Bormio damit mit einem 22. Rang, wobei Oberstdorf mit Platz 14 richtig gut war...

Morgen geht es zum letzten Deutschland-Cup der Saison nach Inzell und ich freu mich schon drauf!


13. Dezember 2013

07.+ 08.12.2013 Internationaler Skatespecials.com Cup in Inzell

Am vergangenen Wochenende waren die Masters bei der Longtrack-DM in Erfurt und die B-Junioren bzw- A-Junioren in Hasselt/Belgien beim StarClass-Wettkampf. Damit wiir drei C-Junioren Raphael, Arthur und ich auch etwas tun haben sie uns zum Longtrack-Wettkampf nach Inzell geschickt ;-)))

Ich wollte ja eigentlich überhaupt nicht hin, aber es war dann doch ganz nett und mit unserem Coach Otto hatten wir eine optimale Betreuung. Ich war im Vorfeld nur ein einziges Mal beim Longtrack-Training, weil ich Dienstags normal zu Hause trainiere und nicht nach Mannheim fahre. Außerdem ist unsere "Longtrack-Bahn" ja mit ihrem 200-Meter-"Kreis" auch nicht so ganz mit dem Inzeller Oval vergleichbar ;-)

Am Samstag liefen wir zuerst 500 Meter und dann 1500 Meter, am Sonntag standen noch die 1000 Meter an. Wir belegten im Gesamtklassement zwar die hinteren Ränge, aber die Trainer waren mit unseren Zeiten dann doch sehr zufrieden. Die 500 Meter-Sprintdistanz ist auf der großen Bahn nicht so meine Strecke, das ist wie beim Inline... Über 1500 Meter konnte ich mit 2:20,51 Minuten dann eine wirklich gute Zeit erzielen und auch die 1.000 Meter waren mit 1;29,87 Minuten in Ordnung. Letzten Endes haben dann eigentlich nur 0,51 Sekunden über die 1500 Meter gefehlt und ich hätte mich sogar für die Longtrack.DM qualifiziert, denn die 1000 Meter waren unter der Norm...

Nun wird es erst einmal etwas ruhiuger, aber das nächste mittelfristige Ziel steht schon an und beim StarClass in Bormio möchte ich richtig fit sein !

30.11.2013 Nikolaus-Wettkampf in Mannheim

Am 30.11. fand in Mannheim der traditionelle Nikolaus-Wettkampf mit über 30 Mannheimer Shorttrackern statt. Für die meisten Kleinen sind diese Rennen noch was ganz besonderes, während wir es eher als Unterhaltung und zum Spaß sehen.



Nichtsdestotrotz ist uns eine super Leistung im 1000 Meter Lauf geglückt und wir haben nach einem bärenstarken Rennen die ominöse 1:36,5 Minuten-Schallmauer geknackt ;-)

28. November 2013

22.-24.11.2013 StarClass in Oberstdorf

Letztes Wochenende stand der zweite von drei StarClass-Wettkämpfen auf dem Programm und wir fuhren bereits am Donnerstag hierzu nach Oberstdorf.
150 Starter aus 40 Vereinen bzw. 9 Nationen (Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlande, Schweden und  Neuseeland) waren an diesem Wochenende ins Allgäu gekommen um sich mit den besten Shorttrack-Junioren aus Mittel- und Westeuropa zu messen und Punkte im Kampf um die 8 ersten Plätze zu sammeln, die gleichzeitig die Qualifikation für die EM in Bulgarien darstellen.

Ich hatte ein tolles Wochenende und bin mehr als zufrieden !
Zum ersten Mal in meinem noch kurzen Shorttrack-Leben konnte ich eine Top10-Platzierung im Europacup erzielen. Ich konnte über 500 Meter das C-Finale gewinnen und blieb in den Heats zum ersten Mal unter 47 Sekunden. Ich konnte meine 500 Meter Bestzeit dabei auf 46,969 Sekunden runterdrücken und diese Zeit mit drei weiteren 47er Zeiten sicher bestätigen.
Es fühlte sich hammerschnell an und in jeder Kurve hatte ich das Gefühl, gleich zu fliegen, doch ich schaffte es durch und verfehlte nur um einen Schritt Rang 2 im Quarterfinal, was mir dann das B-Finale und mindestens Rang 8 unter den 45 Startern in meiner Klasse gesichert hätte :-(

Hier ist der Film zum 500-Meter-Finale:
http://www.youtube.com/watch?v=laq6xGPLVWI



Nach dem ersten Ärger über diese verpatzte Chance gab ich aber wieder Gas und siegte am Samstag Abend im C-Finale.
Hier ist der Film zum 500-Meter-Finale:
http://www.youtube.com/watch?v=laq6xGPLVWI



Meine Ergebnisse über 1500 Meter und 1000 Meter am Sonntag haben mich vor allem taktisch an Erfahrung nochmal weitergebracht und auch hier kam ich knapp an meine Bestzeiten dran, obwohl in den Rennen sehr viel taktiert wurde...
Hier der Film zu den 1.000 Metern (Mein Sturz am Ende ist leider nicht richtig zu sehen...):
http://www.youtube.com/watch?v=kyOw8TLzThU


Auch sonst hatten wir wieder eine tolle Zeit in Oberstdorf und jetzt dauert es bis zum Januar in Bormio, bis wir uns alle wieder sehen :-(((
Der ECO hatte die ganze Veranstaltung super organisiert und sorgte nicht nur für eine sehr würdevolle Eröffnung bzw. Siegerehrung sondern versorgte auch uns Sportler immer bestens!

Am Samstag  30.11. haben wir in Mannheim Nikolauswettkampf, der hauptsächlich für die Kleinen ist, aber auch wir Junioren werden -zur nachtschlafenden Zeit am ganz frühen Morgen- zwei Läufe bestreiten und um gute Zeiten rennen ...

09.-10.11.2013 Deutschland-Cup in Rostock

Am zweiten November-Wochenende hatten wir eine seeeeehr lange Fahrt zum 2. Deutschlandcup zu bewältigen, es ging hoch an die Ostsee, nach Rostock, wohin ich das erste Mal gefahren bin, nachdem ich letztes Jahr um diese Zeit beim Hanse-Cup aufgrund meiner damals noch fehlenden Erfahrung noch keine Startberechtigung hatte.

Wie bereits in Dresden gab es zwei C2-A2 Gruppen und ich lief mit den meisten anderen C-Junioren, aber auch einigen älteren Sportlern in der B-Gruppe auf der Jagd nach neuen Bestzeiten.

Dies gelang mir gleich am ersten Tag über die 1500 Meter. Hier konnte ich das A-Finale erreichen und in 2:38,745 einen dritten Platz erzielen... Über 500 Meter erreichte ich wieder zwei 48er Zeiten und belegte Rang 6. Am Sonntag fanden dann die 1000 Meter statt, wo ich im Halbfinale übles Pech hatte, da ich alleine gegen drei Rostocker laufen musste, die sich dermaßen breit gemacht haben, dass ich nicht an ihnen vorbeikam, so dass ich erneut ins B-Finale kam. Dort wurde es Platz 2 und somit Rang 6 gesamt.

1. November 2013

Sport-Mundschutz vom Spezialisten

Mein Vater fertigt schon seit vielen Jahren Mundschutze für alle möglichen Sportler an. Wir hatten schon einige Handballer und Fußballer, ich selbst habe auch welche zum Inline-Skating und in diesem Jahr hat er einen Teil des Eisbären-Eishockey-Teams ausgestattet. Es sind keine einfachen Munschutze, wie sie zum Teil von Boxern verwendet werden, sonder exakt passende und je nach Sportart in unterschiedlichen Stärken speziell angefertigte. Es gibt die krassesten Farben, zum Beispiel Gold-Flakes oder auch Länder- oder Vereinsfarben bzw. Farbkombinationen.

Aktuell gibt es ein Spezialangebot für alle MERC-Mitglieder, das bis Weihnachteb auch für alle Blogleser gilt: