10. Juni 2013

08.06.2013 Bayern-Inline-Cup in Herrieden


Am Samstag Abend waren wir in Herrieden bei einer Etappe des Bayerncups, nachdem in Mannheim der BWIC ja leider ein ganzer Marathon war, den ich dieses Jahr noch nicht laufen darf….


Um 20:45 Uhr fiel bei bestem Laufwetter der Startschuss und innerhalb von 30 Minuten musste man eine Runde mit 1,7 Kilometer Länge möglichst oft laufen. 

Direkt am Start hatte ich ehrlich gesagt schon etwas Schiss, da neben mir lauter blau-rote Trikots vom Skateclub Allgäu zu sehen waren und auch die Regensburger und andere starke Männer am Start waren....


Trotzdem habe ich versucht, mich gleich vom Start weg in der Spitze mit festzusetzen und so liefen wir die ersten drei Runden mit ungefähr 15 Mann.

In Runde 4 attackierten vier Allgäuer und sprinteten davon. Ich hatte zunächst Probleme, wieder an sie dran zu laufen, da vor mir in der Schlange zwei Skater resigniert hatten und ich an denen erst mal vorbei musste, erreichte die Gruppe am Anstieg dann aber relativ problemlos wieder.
So waren wir zu Fünft bis zur 8. Runde. Das Tempo war für mich echt ok und ich hatte keine Bedenken, nicht mitzukommen, da vor mir öfters einer gerufen hat „mach langsamer…“  ;-)))
 
In der 8. Runde gab es dann einen weiteren Antritt von Wolfram Wied, der die Etappe bereits im Vorjahr gewonnen hatte und der maßgeblich das Rennen bestimmte. Außer Andreas Pätzold (auch Allgäu) konnte zunächst nur noch ich folgen und so waren wir dann nur noch zu Dritt mit einem Vorsprung von ca. 50 Metern. 

Die Verfolger jagten uns dann allerdings nochmal gewaltig, schafften es aber nicht mehr. Auch die anderen beiden resignierten, mich mit einem weiteren Zwischensprint abzuschütteln und ich blieb ihnen hartnäckig auf den Fersen. 

Kurz bevor der Feuerwerkskracher zum 30-Minuten-Signal ertönte, der allen Skatern auf der Strecke anzeigte, dass sie nur noch die aktuelle Runde fertig laufen dürfen, kamen wir über die Ziellinie und gingen in die 11. Runde. 
Ich versuchte an einem leichten Anstieg abzuhauen und lief dann in der Schlussrunde vorne, wurde aber kurz vor dem Ziel dann doch noch von Wolfram Wied; der seinen Vorjahressieg wiederholen konnte und A. Pätzold geschnappt ...

Mit Platz 3 kann ich aber super zufrieden sein, denn das Feld war wirklich nicht schlecht und vor allem haben mich die anderen auch nicht reingelassen und ich musste ordentlich um meine Position kämpfen.

Meine Schwester Enni hat tatsächlich 8 Runden auf diesem Kurs geschafft und hatte genauso viel Spaß bei diesem Rennen wie ich. 
Wir haben auch noch Erwin Kaufmann getroffen, der eine Zeitlang mit Enni gelaufen ist. 



Die Siegerehrung ging super schnell, aber leider gab es dann hinterher nichts mehr zu essen oder zu trinken, obwohl es ein Stadtfest war und das Wetter war auch genial….


Aber sonst hat es uns echt Spaß gemacht und wir kommen nächstes Jahr gerne wieder!

Mika

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